Im Vordergrund stehen Sie bzw. Ihr Kind und Ihr eigener Weg zur Kunst...

Bei mir im Atelier gibt es keine Massenabfertigung, sondern individuelle Betreuung!

Den Schwerpunkt meiner pädagogischen Arbeit sehe ich darin, den Kursteilnehmer dort abzuholen , wo er mit seinen Kenntnissen und Fähigkeiten steht und ihm zu helfen, seine Fertigkeiten sensibel zu erweitern und zu vertiefen.

Das Kind / Sie selbst soll/en ein Angebot erhalten phantasievoll-schöpferisch tätig zu sein und durch den produktiven Umgang mit der Herstellung von Bildern lernen und Spaß entwickeln. Die Freude am Erschaffen, das Erfinden  von Neuem sowie der gesamte kreative Prozess sind sehr wichtig.

Die Angebote, die die Kursteilnehmer erhalten sind vielseitig. Sie lernen verschiedene Künstler und ihre Stilrichtungen kennen, können Bilder deren Bilder als Inspiration für ihre eigenen entdecken. Vorgegebene Bildausschnitte können mit eigenen Ideen fortgesetzt werden. Texte oder Hörspiele können auch Quellen für Inspirationen sein, z.B. Märchen oder Gedichte. Sie lernen Farben zu mischen, sie lernen durch das Ausprobieren Grundregeln der Farbenlehre, sie lernen den Einsatz von Licht und Schatten und Grundregeln der Bildkomposition. Zahlreiche Bücher und Motivvorlagen helfen die richtige Zeichentechnik zu lernen.

Wie zeichne ich ein Tier, einen Menschen, einen Hubschrauber usw.

Neben den Bereichen Grafik (Zeichnen mit Bleistift, Kohle, Pastellstiften) und Malerei (Acrylmalerei, Aquarell, Goauche) können die Kinder auch modellieren und den dreidimensionalen Bereich kennen lernen.

Zum Beispiel modellieren wir kleine Tiere passend zu den Jahreszeiten, erstellen Gipsmasken, lustige Kopfbedeckungen oder machen aus alten Schuhen neue Gips-Skulpturen.

"Durch das Bild eines Kindes erhält man den direkten Zugang zum Denken und Fühlen des Kindes in der gesellschaftlichen Wirklichkeit", so Wolfgang Reiß in seinem Buch "Kinderzeichnungen". Mein Ziel ist es die Kinder in ihrer Wirklichkeit zu begleiten.

Wenn das Kind sich am Ende über sein Bild freut und den kreativen Prozess als Freude erlebt hat, dann 

entspricht dies meiner Idee von Untericht.

Zeichnerische Übungen sind natürlich auch wichtig, aber besonders wichtig ist, dass sich das Kind seiner zutiefst eigenen Vorstellung zuwendet und sich daran bedient. 

"Falsch - Richtig- Wertungen" verdrängen und beeinflussen bzw. beeinträchtigen die Entwicklung der Darstellungsfähigkeit des Kindes, deswegen darf eine Linie auch mal über die Kontur gehen, vielleicht hat sie für das Kind eine Bedeutung, die wir als Erwachsene nicht verstehen.

"Kinder können ihren freien und schöpferischen Ausdruck nur dann finden, wenn sie zu ihren Gestaltungen eine positive Einstellung einnehmen können. Dem Kind geht es um die Erschließung der eigenen Wirklichkeit und nicht um die ästhetische Befriedigung der Erwachsenen!" (Wolfgang Reiß, Kinderzeichnungen).

Diese von Reiß entwickelte Theorie ist ein Leitfaden für den Umgang mit den Kinderzeichnungen.

Die Kommunikation über die Bilder ist ganz wichtig! Das Kind möchte uns mit dem Bild etwas sagen. 

Natürlich darf ich weiterhelfen, aber ein radikales Eingreifen verletzt die zarte Kinderseele.

 

Wer sein Kind also mit Freude schaffen lassen, erfinden lassen  möchte und  ihm einen Ort zur Entfaltung und Verwirklichung seiner Kreativität geben möchte, der ist in meiner Malschule mit seinem Kind richtig.